Medienmitteilung - Spitex Verband Kanton Bern

Spitex Verband Kanton Bern unterstützt die Schaffung erhöhter Transparenz und verstärkter Kontrolle durch den Kanton.

Der in der Öffentlichkeit geführte Streit zweier Spitex-Organisationen hat der ganzen Spitex geschadet. Der Vorstand des Spitex Verbands Kanton Bern bedauert diese Art von Konfliktbewältigung und den dadurch entstandenen Imageschaden für die gesamte Branche. Leidtragende sind die nicht betroffenen Spitex-Organisationen sowie alle 4600 Mitarbeitenden, welche tagtäglich die Pflege vor Ort verrichten. Der Spitex Verband unterstützt den Kanton bei der Schaffung von mehr Transparenz und vertiefter Kontrolle.

Die Spitex-Organisationen sind rechtlich und wirtschaftlich selbständige Unternehmen. Der Spitex Verband Kanton Bern ist nicht in der Lage, inhaltlich zum Streit Stellung zu nehmen. Er hat keine Weisungsbefugnis gegenüber seinen 49 Mitgliedern. Er kann jedoch nicht hinnehmen, dass eine ganze Branche aufgrund des Streits von zwei Mitgliedern einen generellen Vertrauensverlust erleidet. Der Spitex Verband Kanton Bern sichert der Gesundheits- und Fürsorgedirektion die volle Unterstützung zu bei der Schaffung von mehr Transparenz und verstärkten Kontrollen. Eine Diskussion über die adäquate Entlöhnung von Vorständen und Verwaltungsräten in Betrieben, welche von öffentlichen Geldern gespiesen werden, ist zu führen. Das betrifft gemeinwirtschaftliche (öffentliche) wie auch private Spitex-Organisationen.

Rahel Gmür nimmt aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit und hat den Rücktritt aus dem Vorstand des Spitex Verbands Kanton Bern auf die ordentliche Delegiertenversammlung vom 23. Mai 2018 bekannt gegeben. Dieser Schritt folgt auf ihren Verzicht auf die Wiederwahl als Verwaltungsratspräsidentin der Spitex Bern. Wir bedauern diese Entwicklung und danken Rahel Gmür für die 15-jährige wertvolle Zusammenarbeit und ihren engagierten Einsatz für die Spitex.

Der Spitex Verband Kanton Bern wird gemeinsam mit den Mitgliedern alles daransetzen, die Reputation der Spitex wieder herzustellen.

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