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20.06.2012

Finanzierung der betrieblichen Ausbildung

Das Eidgenössische Hochschulinstitut EHB hat  im Auftrag des BBT in einer Studie Kosten und Nutzen der Praktikumsbetriebe für HF- und FH-Ausbildungen in der Pflege untersucht.

Die Befragung erfasste alle Versorgungsbereiche in der deutschen und lateinischen Schweiz. Die Studie liegt nun mit folgendem Fazit vor. Die Nettokosten (Bruttokosten für die Ausbildung minus Ertrag durch produktive Leistungen der Auszubildenden) betragen im Durchschnitt ca. CHF 540.– pro Praktikumswoche HF und FH. Die Heime verbuchen etwas tiefere, die Spitex etwas höhere Nettokosten als die Akutspitäler. Eine grosse Heterogenität liegt vor allem zwischen den Betrieben, weniger zwischen den Ausbildungstypen (HF, FH) und den Versorgungsbereichen.

Vor dem Hintergrund der neuen Spitalfinanzierung (seit dem 1.1.2012) und wegen der in der EHB-Studie festgestellten Heterogenität der Betriebe plant nun die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren GDK ein ergänzendes Projekt. Das Ziel ist, ein Berechnungsmodell zu entwickeln um die Abgeltung („Preis“) der betrieblichen Ausbildungsleistungen in den nicht-universitären Gesundheitsberufen zu definieren. Das Modell soll gesamtschweizerisch einheitlich anwendbar sein sowie alle Ausbildungsstufen und alle Versorgungsbereiche einschliessen. Es soll die Tarifpartner bei der Regelung der Abgeltung von betrieblichen Ausbildungsleistungen unterstützen. Die Umsetzung dieses Steuerungsmodells ist Sache der Kantone.

Weitere Informationen folgen.

(Quelle SVS, 1.6.2012)

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