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30.11.2011

Standardisierung Übernahmeprozess Spital – Spitex im Kanton Bern

Die Spitex Bern will die Prozesse des Übertritts vom Spital zur Spitex standardisieren. Zu diesem Zweck erfasst sie im Rahmen eines Projektes die bestehenden Abläufe, mit dem Ziel, einen Beitrag zu integrierter Versorgung an der Schnittstelle Spital – Spitex zu leisten.

„Integriert“ bedeutet eine bereichsübergreifende Sichtweise auf einen Gesamtprozess. Dabei ist der Fokus nicht mehr auf die einzelnen Teilbereiche „Spitalaustritt“ und „Spitexübernahme“ gerichtet, sondern auf die Versorgungskontinuität, welche Behandlungslücken beim Übertritt verhindern soll.

Der Spitex Bern liegt viel daran, diesen Übertrittsprozess im Sinne integrierter Versorgung im ganzen Kanton Bern zu verbessern. Gegenwärtig analysiert sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten in bestehenden Übergabe- und Übernahmeprozessen. Auch die Hausärzte, als wichtige Partner in der Behandlungskette sollen zum Thema befragt werden. Basierend auf den Erkenntnissen will sie bis Ende 2012 Kriterien für eine Standardisierung erstellen.

Die Schnittstelle bzw. Verbindungsstelle zwischen Spital und Spitex zeichnet sich im Moment vielerorts aus durch Fragmentierung, unklare Zuständigkeit, mangelhafte Kommunikation, Koordination und Kooperation, fehlende Gesamtverantwortung sowie unterschiedliche Interessen der beteiligten Players. Der Übertritt ist ein arbeitsteiliger Prozess und braucht klare Abläufe. Dies kann durch Koordination (optimale Gestaltung bestehender Schnittstellen), Integration (Zusammenfassung von internen und externen Prozessen) und Reduktion von Schnittstellen erreicht werden.

Zurzeit gestaltet jedes Spital bzw. jede Abteilung innerhalb des Spitals wie auch jede Spitex-Organisation die Übernahme anders.
Durch die Einführung der Fallpauschalen 2012 vermutet man zunehmend kurzfristige Austritte und eine Verschärfung der Schnittstellenproblematik. Der Spitex Bern ist es deshalb besonders wichtig, Bedingungen zu schaffen, die den Patienten einen reibungslosen Übertritt zur ambulanten Betreuung ermöglichen.

Fragen zum Projekt beantwortet Ihnen:
Claudia Kirsch, Projektleiterin
SPITEX BERN, Könizstrasse 60, Postfach 450, 3000 Bern 5
Mobil : +41 (0)78 940 58 84
claudia.kirsch@spitex-bern.ch
 

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